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Erleichtert
und sichtlich zufrieden kehrte der Stuttgarter Nachwuchsfahrer
Mark Wallenwein mit Copilot Stefan Kopczyk am Montagabend von
der Rallye Polen (25.-28.06.09) zurück. Beim neuerlichen
Ausflug in die Rallye Weltmeisterschaft stellte das Duo seine
Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Mit einem
respektablen 19. Rang im Gesamtklassement und dem zweiten Platz
in der Klasse A7 hinterließen sie einen sehr positiven Eindruck.
Auf
den schnellsten Schotterpisten des WM-Kalenders starteten die
ADAC Stiftung Sport Youngster zunächst mit kontrolliertem
Tempo in den ersten Tag. Diese Herangehensweise sollte sich früh
auszahlen, denn gleich zu Beginn zollten viele Fahrer den schwierigen
Strecken Tribut und beendeten die Rallye vorzeitig: Gerade
die Teilnehmer mit höheren Startnummern, wie auch wir selbst,
hatten teils große Mühe durch die Prüfungen zu
kommen. Vor allem am ersten Tag waren die Schotterpisten sehr
weich und von den WRCs tief ausgefahren. Das ein oder andere Mal
blieben selbst Allradfahrzeuge mitten auf der Strecke stecken.
So etwas habe ich vorher auch noch nicht gesehen, staunte
Mark im Etappenziel am Freitagabend.
Bereits
am zweiten Wettbewerbstag konnte das Clio-Duo mit sehr guten Zeiten
unter den Top fünf in der JWRC mitmischen. Ein technischer
Defekt auf der vorletzten Prüfung des Tages ließ weitere
Verbesserungen jedoch nicht mehr zu. Wir hatten zur Hälfte
der 32-Kilometer Prüfung gerade den vor uns gestarteten Mitsubishi
eingeholt, als beim anbremsen einer Spitzkehre schlagartig Bremsdruck
verloren ging. Mit einer gerissenen Bremsleitung war eine schnelle
Weiterfahrt auf den folgenden 45 WP Kilometern bis ins Etappenziel
nicht mehr möglich. Das kostet uns ca. 4 Minuten. Im
abschließenden Service wurde dann von den Mechanikern die
komplette Hinterachse samt Bremse innerhalb der erlaubten Zeit
getauscht.
Bereits
um 6Uhr 30 startete die Rallye in die Abschlussetappe am Sonntag.
Noch einmal galt es fünf Wertungsprüfungen zurückzulegen.
Trotz der frühen Uhrzeit versammelten sich wieder abertausende
von Zuschauern in den Wäldern um Mikolajki. Mark Wallenwein
bestätigte den Aufwärtstrend des Vortages und konnte
die Zeitabstände zur Spitze weiter verkürzen. Auf der
eigens für die Rallye angelegten und live im polnischen Fernsehen
ausgestrahlten Super Special Stage wurde den 35 bis
40.000 Zuschauern noch einmal Rallye-Sport der Spitzenklasse geboten.
Es herrschte eine unglaubliche Stimmung auf den Zuschauerrängen.
Das war ein tolles Gefühl und ein gelungener Abschluss für
eine hervorragend organisierte Veranstaltung, strahlte Mark
im Ziel.
Nach einem kurzen Aufenthalt in der Heimat steht für das
junge Team bereits das nächste Highlight auf dem Programm.
Mit der Unterstützung der ADAC Stiftung Sport und auf die
Initiative von Armin Schwarz hin startet Mark Wallenwein bei der
Rally of Nations in Mexiko (09. bis 12. Juli). Der Veranstalter
muss analog zur Rallye Deutschland in diesem Jahr auf das begehrte
WM-Prädikat verzichten und richtet mit Internationalen Teilnehmern
einen Nationen-Cup aus. Mit großem Stolz werden die Junioren
ihr Heimatland in Südamerika vertreten.
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