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Der
Ausflug nach Spanien verlief für den Stuttgarter Nachwuchsfahrer
Mark Wallenwein nicht nach Wunsch. Beim vorletzten Lauf zur Rallye
Weltmeisterschaft, der Rally RACC "45. Catalunya - Costa
Daurada" (02.- 04.10.2009), musste der Youngster nach einem
Bremsdefekt am Renault Clio R3 vorzeitig aufgeben. Trotz dieses
Rückschlages ziehen er und sein Heilbronner Copilot Stefan
Kopczyk ein positives Fazit und freuen sich auf den Start beim
Finale zur Deutschen Rallye Meisterschaft in der Lausitz.
"Die
"Catalunya-Rallye" stand für uns unter keinem guten
Stern. Der Shakedown am Donnerstag verlief vielversprechend und
wir starteten motiviert am Freitag in die Rallye. Bereits auf
der ersten Wertungsprüfung fiel an unserem Clio R3 die Servopumpe
aus. Somit mussten wir auch die beiden Folge-Prüfungen
mit knapp 45 Kilometern ohne Servolenkung unter großen Kraftaufwand
absolvieren und verloren dabei ca. zwei Minuten auf die Konkurrenz.
Mit Blick auf die vielen Kurven im Gebirge hielt sich dieser Zeitverlust
in Grenzen. Im Service wurde die defekte Servolenkung repariert
und wir hofften auf einen besseren Verlauf der Rallye am Nachmittag.
Bis Kilometer 18 lief in der vierten WP alles perfekt und wir
fanden einen guten Rhythmus, doch dann versagte ohne jegliche
Vorankündigung die Bremse. Ich zwang den Clio per Handbremse
in einen Dreher, um den Frontaleinschlag zu vermeiden. Wir rutschten
rückwärts in einen Hang und beschädigten uns dabei
die Hinterachse. Aufgrund der zu kurzen Super- Rally Reparaturzeit
von 3 Stunden mussten wir schweren Herzens auf einen Restart am
Samstag verzichten", so Mark Wallenwein, der nach den positiven
Ergebnissen der letzten Monate diesen Rückschlag verkraften
muss.
"Wir
hatten großes Glück, dass unser Bremsproblem an dieser
Stelle auftrat. An anderen Abschnitten wäre ein Ausritt vielleicht
nicht so glimpflich verlaufen. Nach dem Unfall haben die Renault
Ingenieure festgestellt, dass der Bremsdruck von 36 auf 5 Bar
absackte und wir keine Chance hatten. Die genaue Ursache des Problems
muss nun erst geklärt werden. So ist eben der Rallyesport!
Wenigstens konnten wir das komplette Training und einen Teil der
Strecken im Renntempo absolvieren. Uns haben Land und Leute begeistert,
wir hoffen im nächsten Jahr wieder hier starten zu können.
Doch zuvor steht für uns das Finale zur Deutschen Rallye
Meisterschaft auf dem Programm. Uns bleiben keine 10 Tage Zeit,
um den Wagen zu reparieren und entsprechend auf Schotter umzubauen.
Es könnte durchaus sein, dass wir auf ein anderes Fahrzeug
zurückgreifen werden. Eines ist sicher: Wir werden bei der
"10. ADMV Lausitz-Rallye" (16./17. Oktober) dabei sein
und möchten auf den Schotterpisten rund um Boxberg einen
schönen Saisonabschluss feiern
", berichtet Mark
abschließend.
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