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Im
Moment benötigen die aufstrebenden Youngster Mark Wallenwein
und Stefan Kopczyk gute Nerven. Nach vielen Divisionsbestzeiten
bei der "Oberland" im Süden und der "Wikinger"
im Norden, wo man zwischenzeitlich auf dem 5. Gesamtrang geführt
wurde, sollte in Deutschlands Mitte im Rahmen der ADAC Hessen
Rallye Vogelsberg endlich das gewünschte Ergebnis her. Erneut
lag das Duo in aussichtsreicher Position, leider spielte die Technik
wieder nicht mit
Alljährlich
verwandeln tausende Zuschauer Freitagsabends zur Dämmerung
den Rundkurs in Willofs ineinen echten Hexenkessel. Mit Feuerwerk
und vielen Tröten transportieren sie die gute Stimmung selbst
in die lautesten Rallyefahrzeuge. Die beiden Renault-Piloten Carsten
Mohe und Mark Wallenwein gaben das Tempo in ihrer Division vor
und starteten hoch motiviert in den nächsten Tag.
Nachdem
Markenkollege Mohe von der Strecke abkam, übernahm Mark Wallenwein
die Führung und baute diese sukzessive aus. Plötzlich
schlug der Defektteufel in Form eines
schwächelnden Kupplungsnehmerzylinders zu: "Eine Reparatur
wäre in der vorgegebenen Zeit kaum durchführbar
gewesen. Der defekte Zylinder befindet sich im Getriebe und somit
kämpften wir uns mit vereinten Kräften ins Ziel. Stefan
und ich mussten den Wagen am Start anschieben und wir klagten
während der Fahrt über eine rutschende Kupplung. Der
Zeitverlust betrug über 1 Minute. Dennoch freuen wir uns
unter den gegebenen Umständen das Ziel erreicht zu haben.
Mit dem zweiten Platz hinter Tim Stebani im Opel Corsa konnten
wir wichtige Punkte in der Wertung zur Deutschen Meisterschaft
einfahren. Wir lassen uns nicht entmutigen und werden weiter mit
großem Engagement an den Start gehen", schildert Mark
Wallenwein die Geschehnisse.
Die
Nachwuchstalente suchen ihr Glück nun in der Flucht nach
Vorne. Kaum zurück zu Hause in Stuttgart, begann das Team
mit der Instandsetzung des Fahrzeuges. Zusätzlich wird der
Wagen auf Schotterabstimmung umgerüstet, da bereits am kommenden
Wochenende der erste Einsatz in Frankreich auf dem Programm steht.
Bei der Rallye "Terre de L"Auxerrois" in Auxerre
bereitet sich das Duo bei einem Lauf zur französischen Schottermeisterschaft
auf den nächsten Einsatz in der Rallye Weltmeisterschaft
auf Sardinien (21.-24. Mai) vor. "Irgendwann muss der Knoten
ja mal platzen, wenn nicht in Deutschland dann vielleicht im Ausland",
so sein Vater Thomas, der mit über 40 Jahren Rallyeerfahrung
seinem Sohn mit Rat und Tat zur Seite steht.
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