Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk erneut auf dem Podium

Die ADAC Eifel Rallye, der vierte Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft mit Start und Ziel in Daun entwickelte sich erwartungsgemäß zum offenen Schlagabtausch zwischen den Werks-Škoda Fabia S2000 und den Porsche Piloten. Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk traten erneut mit ehrgeizigen Zielen an und konnten am Ende nach engagierter Fahrt erneut einen dritten Gesamtrang feiern. In der Meisterschaft belegen sie weiterhin den fünften Rang.

Traditionell fand das Warm-up zur Rallye am Donnerstagabend beim Shakedown in Neichen statt. Das Škoda Duo nutzte die letzte Gelegenheit, um sich vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse auf die selektiven Eifelstrecken einzustellen. Am Freitagabend wurde es das erste Mal ernst. Der Rundkurs Hilgerath sollte die erste Standortbestimmung bringen. Die ADAC Stiftung Sport Youngster fuhren noch nicht volle Attacke und übernachteten zunächst auf dem 5. Gesamtrang.

Am Morgen des zweiten Rallyetages arbeiten sich die Škoda Youngster mit zwei Bestzeiten auf der einzigen neuen Wertungsprüfung "Kehlberger Land" bis auf Rang zwei im Gesamtklassement nach vorn. Der Abstand zu den Teamkollegen Matthias Kahle / Peter Göbel beträgt gerade einmal 9,5 Sekunden. "Die Prüfungen kommen unserem Auto super entgegen. Ich habe heute Morgen meinen Rhythmus gefunden und fühle mich wohl im Auto. Zudem haben wir beim Abfahren einen guten Aufschrieb gemacht. Nur beim "cutten" einer Kurve haben wir uns die Windschutz- und Seitenscheibe sowie die Kotflügelverkleidung rechts durch Äste beschädigt."

Auf der Nachmittagsschleife standen mit den Wertungsprüfungen "Demerath", "Vulkaneifel" und dem Rundkurs "Lehwald" drei knackige Herausforderungen auf dem Programm. Während Olaf Dobberkau auf WP 6 nach einem verpassten Bremspunkt durchs Feld pflügt und über eine halbe Minute verliert, würgt Mark Wallenwein in WP8 den Motor seines Wagens ab und verliert ebenfalls 30 Sekunden. Doch nicht nur das, auch der zweite Platz geht verloren. Matthias Kahle indes profitiert von den Fehlern der Konkurrenz und führt die Gesamtwertung mit großem Vorsprung an. Auf der Wiederholungsschleife gelingt es dem ADAC Stiftung Sport Nachwuchstalent Mark Wallenwein nicht mehr an Dobberkau/König vorbeizuziehen. "Wir haben das gefahren was wir konnten und haben uns dann leider diesen einen Fehler erlaubt. Wir hätten gern den Doppelsieg für Škoda perfekt gemacht. So ist es nun der Erste und der dritte Platz. Damit können wir auf jeden Fall zufrieden sein", so Mark Wallenwein auf der Zielrampe in Daun.

Das Finale der Deutschen Rallyemeisterschaft findet am 3./4. September mit der ADAC Saarland Rallye statt. Dort wollen die Škoda Junioren Ihr Können noch einmal mit einem guten Resultat unter Beweis stellen.

 
Link: www.skoda-auto.de
Link: www.eifel-rallye.de
Link: www.rallyemovie24.de
Video: Sachsen Rallye TeamTV
 
Video: Onboard Lausitz Rallye
designed by © Stefan Kopczyk - RallyeMediaConcept 2008-2011