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Weiterstadt/Weißwasser,
01.10.2011 - Weiterstadt/Weißwasser Mit einem
Dreifach-Sieg für die Marke KODA ging die Lausitz-Rallye
zu Ende. Ruben Zeltner/Christian Doerr (Octavia WRC) vor Matthias
Kahle/Peter Göbel und Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk (jeweils
Fabia S2000) lautete im Ziel die Reihenfolge.
Das freute nicht
nur die zahlreichen Fans der Marke entlang der Wertungsprüfungen,
sondern auch
Teamchef Josef Juracka, denn neben den beiden Fabia S2000 wird
auch der Octavia WRC von Christian Doerr in seiner Werkstatt im
tschechischen Rumburk vorbereitet. Bis zum letzten Kilometer der
staubigen Wertungsprüfungen im Lausitzer Braunkohle-Tagebau
kämpften Kahle und Zeltner um den Sieg, ehe im Ziel Zeltner
mit 5,0 Sekunden Vorsprung die Oberhand behielt.
Für Matthias
Kahle und Mark Wallenwein, die beiden Piloten von KODA Auto
Deutschland, dienteder Start in der Lausitz als Vorbereitung auf
weitere Einsätze in der Intercontinental Rally Challenge
(IRC) in Schottland und auf Zypern. Beide Rallyes werden auf Schotter
gefahren.
Schade, dass
es für den Sieg nicht ganz gereicht hat, aber wir waren mit
unserem auf knapp 170 km/h Endgeschwindigkeit übersetzten
Auto auf manchen langen Geraden voll am Drehzahlbegrenzer,
sagte Matthias Kahle im Ziel. Der Octavia WRC, den ich selbst
schon ab und zu gefahren habe, ist auf 208 Spitze übersetzt.
Aber darum ging es schließlich nicht, für uns war die
Rallye als Test wichtig. Wir haben bei jedem Service Änderungen
an Fahrwerks-Härte und Differentialen vornehmen lassen, um
das Auto besser an den Schotter-Untergrund anzupassen.
Mark Wallenwein
war mit seiner Startnummer 5 bei der stellenweise starken Staubentwicklung
auf den
Prüfungen im Vergleich zu Kahle (Startnummer 1) etwas behindert,
doch war dies angesichts des Test-Charakters der Rallye zu verschmerzen:
Wichtig war für mich, dass ich mich an das Fahrverhalten
des Autos auf den Schotterprüfungen herantasten konnte. Ich
habe auch mit mehreren Veränderungen an den Fahrwerks-Einstellungen
experimentiert, um die Kraft des Motors besser auf den Boden zu
bringen und das Fahrverhalten zu verbessern, sagte der Nachwuchspilot
nach der Rallye.
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