Im Aufwärtstrend - Top 15 in Ungarn

Weiterstadt/Pecs, 11.09.2011 - Mit einer Wiederholung seines Sieges von vor zwei Wochen bei der Barum-Rallye unterstrich der tschechische Škoda Werkspilot Jan Kopecký bei der Mecsek-Rallye in Ungarn seine derzeitige Hochform. Er eroberte damit nach der achten von insgesamt elf Rallyes die Tabellenführung der Intercontinental Rally Challenge (IRC). Dem Sieg vorausgegangen war ein enger Fight mit dem Norweger Andreas Mikkelsen, der allerdings seinen Fabia S2000 in der vorletzten Wertungsprüfung vor einen Baum setzte. Dritter wurde der belgische Škoda Pilot Freddy Loix, der sich damit in der IRC-Tabelle auf dem zweiten Platz hinter Kopecký etablierte, und auf dem fünften Platz lief in Pecs der Bayer Herrman Gaßner jr. mit dem Fabia S2000 des österreichischen Red Bull Teams ein.

Die sporadisch in der IRC startenden Teams von Škoda Auto Deutschland, Matthias Kahle/Peter Göbel und Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk, zeigten in Ungarn einen Aufwärtstrend. Wallenwein belegte nach 13, größtenteils sehr schnellen Wertungsprüfungen mit insgesamt 235 Kilometern Länge im Ziel den 14. Platz "Wir gewöhnen uns wieder ans Fahren. Die erste Prüfung heute morgen lief nicht so gut, aber dann habe ich mich kontinuierlich gesteigert und den Abstand zur Spitze immer wieder reduzieren können", sagte der Youngster aus Stuttgart.

Matthias Kahle hätte in der Addition der gefahrenen Prüfungszeiten Platz 15 belegt, tauchte allerdings als 19. in der Ergebnisliste auf, weil er sich nach einer Zeitüberschreitung am Service bereits am Samstag 80 Strafsekunden eingehandelt hatte. Zur Rallye und den Wertungsprüfungen sagte Kahle: "Gelegentlich gab es, vor allem auf den heutigen Prüfungen, immer wieder Schrecksekunden, wenn das Auto auf Split geriet und man sich am Steuer für einen Moment nur als Passagier fühlte, ehe man wieder ‚Grip' bekam. Ich bin nicht so zufrieden mit meiner Leistung, denn ich fand irgendwie nicht den Rhythmus, um konstant bessere Zeiten zu fahren."

Das Fazit von Nikolaus Reichert, Sportchef von Škoda Auto Deutschland: "Mit seinem 14. Platz im Gesamtklassement hat Mark die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllt und im Vergleich zum Einsatz bei der Barum-Rallye eine Aufwärtsentwicklung gezeigt. Einen positiven Trend sehen wir auch bei Matthias, den allerdings bei seiner Platzierung ein technisches Problem eingebremst hat."


Weiterstadt/Pecs, 10.09.2011 - Nach dem ersten Tag des IRC-Laufs in Ungarn liegen zwei Škoda Piloten in Führung. Der Norweger Andreas Mikkelsen behauptet die Führung knapp vor dem tschechischen Škoda Werksfahrer Jan Kopecký. Auf Platz vier hat der Belgier Freddy Loix mit seinem Fabia S2000 noch gute Chancen, auf der zweiten Etappe ebenfalls einen Podiumsplatz zu erobern. Der deutsche Nachwuchsfahrer Hermann Gassner jr. auf Platz neun auf dem Fabia S2000 des österreichischen Red-Bull-Teams hat sich unter den Top Ten etabliert.

Die beiden Piloten der Fabia S2000 von Škoda Auto Deutschland, Matthias Kahle und Mark Wallenwein, liegen nach den sieben Wertungsprüfungen der ersten Etappe (eine Prüfung musste wegen zu großen Zuschauerandrangs abgesagt werden) auf den Plätzen 16 und 23 des Gesamtklassements. Mark Wallenweins (Foto) Tagesfazit: "Von zwei Prüfungen abgesehen, mit denen ich nicht zufrieden war, ging es heute doch schon besser vorwärts als bei der Barum-Rallye vor zwei Wochen. Ich verliere weniger Zeit pro Kilometer auf die Spitze. Wenn ich morgen noch ein oder zwei Plätze gutmachen kann, wäre das nicht schlecht, aber realistischerweise muss man sagen, dass es hier zwischen den einzelnen Fahrern sehr eng zugeht."

Matthias Kahle kämpfte sich nach einem Defekt an den Einspritzdüsen, der ihn auf Rang 32 zurückwarf, auf den folgenden Prüfungen um elf Plätze nach vorn. Ohne die bei der Reparatur eingefangenen 80 Strafsekunden läge er jetzt auf Platz 18. Er sagte: "Ich habe mit meinem Fahrstil experimentiert - frühes Bremsen vor Kurven, spätes Bremsen, Auto langsam in die Kurve reinfahren, Auto mit Schwung hineinwerfen. Auf der Prüfung sechs habe ich wohl das Richtige getroffen, denn ich war 14 Sekunden schneller als heute morgen, als sie als zweite Prüfung gefahren wurde. Dabei musste ich sogar einen langsameren Fahrer überholen, sonst wären es wohl 20 Sekunden gewesen."

Auf der zweiten Tagesetappe der Mecsek-Rallye stehen am Sonntag sechs Wertungsprüfungen auf den welligen Straßen des Mecsek-Gebirges von zusammen 107,4 Kilometern Länge auf dem Plan.


Weiterstadt/Pecs, 10.09.2011 - Die Wahl der richtigen Reifen stand im Mittelpunkt der Diskussionen zwischen Fahrern und Technikern vor den ersten Wertungsprüfungen der Mecsek Rallye im ungarischen Pecs. Und nach den beiden langen Auftakt-Prüfungen stand fest: Egal, ob harte oder weiche Pneus, das Reifenroulette kannte keine Gewinner, die meisten Fahrer waren mit der zuvor getroffenen Wahl nur halb glücklich.

Mark Wallenwein lag nach den Auftaktprüfungen auf Platz 18. "Ich habe die härteren Reifen gewählt, und das Auto rutscht manchmal schon recht abrupt. Die erste Prüfung ist trotzdem gut gelaufen. Auf der zweiten habe ich Zeit liegen lassen, denn nach einer harmlosen Leitplanken-Berührung fürchtete ich, das Auto hätte etwas abbekommen, und bin etwas zu verhalten weitergefahren - war aber nichts", rapportierte der Youngster am Servicepunkt.

Matthias Kahle (25. nach zwei Prüfungen), der auf eine weichere Mischung gesetzt hatte, sagte: "Es ging so einigermaßen, die Reifen boten immerhin zuverlässigen Grip, aber der Asphalt hier ist schwer einzuschätzen. Für die nächsten Prüfungen muss ich allerdings die Differenziale etwas härter einstellen lassen. Ansonsten lief das Auto perfekt."

Dann allerdings herrschte Stress am Service, denn beim Wegfahren nach den Routine-Checks sprang der Motor des Fabia S2000 nur auf zwei Zylindern an. Nachdem der Wechsel der Zündanlage keine Besserung gebracht hatte, wurden nach zeitraubender Suche schließlich andere Zuliefererteile, nämlich zwei defekte Einspritzdüsen, als Fehlerquelle lokalisiert und ausgewechselt. Derweil tickte unerbittlich die Uhr, und Kahle/Göbel handelten sich an der Ausfahrts-Zeitkontrolle am Serviceplatz 80 Strafsekunden ein.

 
Link: www.skoda-auto.de
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Video: Hessen Rallye TeamTV
Video: Wikinger Rallye TeamTV
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