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Erst ein Reifenschaden
in der dritten Prüfung, dann ein Ausrutscher am zweiten Tag
auf eisglatter Piste: Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk erlebten
während ihrer Premiere bei der Rallye Monte-Carlo alle Tücken.
Dazu gehörte auch der Wechsel der kompletten Hinterachse
mit Differenzial nach der Bekanntschaft mit einem Felsvorsprung
bei dem Ausrutscher auf der rutschigen Piste durch die eingespielte
Servicemannschaft. Letztlich meisterten sie so mit ihrem koda
Fabia S2000 die "Mutter aller Rallyes".
"Unser Zwischenziel
war es, nach Monaco zu kommen, unser Hauptziel in Monte-Carlo
das Zie l zu erreichen", bewertet Nikolaus Reichert, Sportchef
von Skoda Auto Deutschland das Abschneiden des Juniorteams Mark
Wallenwein und Stefan Kopczyk. Ohne technische Probleme erreichten
der von ADAC Stiftung Sport unterstützte 23-jährige
und sein Copilot Kopczyk das Ziel im Hafen von Monte-Carlo in
der Nacht von Freitag auf Samstag.
"Natürlich
hat der zwischenzeitliche 20. Platz im Gesamtklassement heute
morgen Appetit auf mehr gemacht", betont Reichert. "Aber
letztlich wollten wir nichts mehr riskieren, um so viel Erfahrung
wie möglich sammeln zu können". Das Nachwuchsteam
erreichte das Ziel bei der 79. Auflage der Rallyelegende, die
vor 100 Jahren zum ersten Mal ausgetragen wurde, mit 27:58,5 Minuten
Rückstand auf die Spitze.
Im Kampf um den
Gesamtsieg bei der Jubiläumsrallye versuchte koda Werksfahrer
Freddy Loix auf der Finaletappe alles, um noch die Spitze zu übernehmen.
Letztlich freute sich der Belgier mit Beifahrer Frederic Miclotte
über den zweiten Platz. Im Ziel platzierten sich vier Fabia
S2000 unter den besten Zehn. Der amtierende IRC Meister Juho Hänninen
kam auf den sechsten Platz, Nicolas Vouilloz, Hänninens Vorgänger
in der IRC von 2008, wurde Achter vor seinem koda Werkskollegen
Jan Kopecký.
"Es war die
erwartet schwere Aufgabe, der ich mich hier gestellt habe",
erklärt Mark Wallenwein. "Wir sind diszipliniert bis
zum Schluss unserer Linie treu geblieben und haben nichts mehr
riskiert. Jetzt werden wir Zeit nutzen, um die Erfahrungen aufzuarbeiten".
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