Erste Punkte in der IRC Serie für Skoda Deutschland Joungster

Weiterstadt/Paphos, 05.11.2011 - Doppelsieg durch Mikkelsen/Fløene vor Kopecký/Dresler bei der Zypern-Rallye und Doppelsieg in der gleichen Reihenfolge in der Meisterschaft - besser konnte die IRC-Serie 2011 für ŠKODA nicht enden, nachdem die Marke bereits im Vorjahr Meister und Vizemeister gestellt hatte. Nach einem bis zuletzt spannenden Finale, bei dem es die doppelte Punktzahl zu gewinnen gab, sicherte sich der junge Norweger Andreas Mikkelsen am Steuer eines Fabia S2000 den Titel.

Die ersten sechs Piloten der Zypern-Rallye steuerten jeweils einen Fabia S2000, ein deutliches Abbild der auch zahlenmäßigen Dominanz dieses Modells mit Zweilitermotor und Allradantrieb in dieser Klasse. Mit Matthias Kahle auf dem sechsten Platz und Mark Wallenwein zwei Plätze dahinter konnte sich auch das Team von ŠKODA AUTO Deutschland im Ziel über ein ausgezeichnetes Resultat freuen. Beide Piloten hatten sich bei ihren fünf Starts in der elf Rallyes umfassenden IRC-Serie von Lauf zu Lauf gesteigert und keinen einzigen Ausfall zu verzeichnen.

Matthias Kahle freute sich im Ziel über seine Platzierung: "Die Rallye war sehr anspruchsvoll, vor allem die Wertungsprüfungen heute hatten es echt in sich. Andererseits war es auch mal reizvoll, die Asphaltpassagen mit Schotterreifen zu absolvieren. Das Ergebnis ist toll, sogar besser, als ich vor dem Start erwartet habe", sagte der siebenfache Deutsche Rallyemeister.

Für Mark Wallenwein ging am Samstagabend am Service im Hafen von Paphos ein besonders harter Arbeitstag zu Ende, hatte er doch den Tag auf Platz 18 begonnen. "Die beiden Reifenschäden gestern haben mich sehr zurückgeworfen, umso schöner, dass ich mich heute um zehn Plätze verbessern und noch in die Punkteränge fahren konnte", freute sich der schwäbische Nachwuchspilot im Ziel.

"Wir sind sehr glücklich über diesen Saisonausgang", sagte Nikolaus Reichert, Sportchef von ŠKODA AUTO Deutschland, "dass unsere Marke zum zweiten Mal Meister und Vizemeister in der IRC stellt, macht uns alle stolz. Und auch unsere beiden Teams haben hier eine tolle Leistung abgeliefert. Beide Fahrer waren konstant schnell und haben - ebenso wie ihre fahrbaren Untersätze - ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt. Mein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang unserer hervorragenden Servicecrew, die wesentlicher Bestandteil dieses guten Ergebnisses war."

Weiterstadt/Paphos, 04.11.2011 - Die Zahl der Anwärter für den Titelgewinn in der IRC 2011 hat sich während der ersten Tagesetappe von fünf auf drei reduziert: Zunächst zollte Top-Favorit Juho Hänninen dem Druck Tribut und rollte seinen Fabia S2000 nach rund 800 Metern der zweiten Wertungsprüfung in der ersten Kurve über das Dach ins Abseits. Wenig später erwischte es auch den Führenden Thierry Neuville, der mit seinem Peugeot 207 nach technischem Defekt ausfiel.

An der Spitze liegt nun der Norweger Andreas Mikkelsen (Fabia S2000) vor seinem Markenkollegen Jan Kopecký. Die beiden Teams von ŠKODA AUTO Deutschland, Matthias Kahle/Peter Göbel und Mark Wallenwein/Stefan Kopczyk, belegen bei Halbzeit der Rallye die Plätze sieben und siebzehn.

Matthias Kahle zeigte sich nach den aus Schotter- und Asphaltbelägen gemischten Prüfungen, die alle Teams mit Schotterreifen angingen, zufrieden mit der Reifenwahl: "Ich habe vormittags eine etwas weichere Mischung als Mark gewählt, aber es hat genau gepasst. Die Reifen waren dann runter, aber sie haben bis zum Servicepunkt gehalten. Nachmittags habe ich dann mit härteren Reifen praktisch identische Zeiten gefahren", sagte Kahle.

Die Pneus waren leider auch ein Thema für Mark Wallenwein: "Mit den Schotterreifen auf den Asphaltpassagen zu fahren, ist schon gewöhnungsbedürftig. Da habe ich am Anfang etwas verloren,weil ich nicht wusste, wie spät ich auf Asphalt bremsen kann. Nachmittags hat es mich dann richtig erwischt - aus den Top Ten nach zwei Reifenschäden auf zwei aufeinander folgenden Prüfungen auf den siebzehnten Platz zurückzufallen, ist hart. Ich hatte zuerst einen schleichenden Plattfuß und musste während der Prüfung wechseln, nachdem der Reifen in Fetzen ging und mir sogar den Kotflügel zerstört hat. Auf der nächsten Prüfung lag direkt hinter einer Kurve ein Stein mitten auf der Piste, der mir den Reifen zerhauen hat", erzählte er beim abendlichen Service.

 
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